Buntheit ohne politischen Reiz


People profile heads. Vector background pattern.IMAS Report Nr.2/Februar 2015

Farben haben einen Signalcharakter für Parteien und Denkweisen. Wenn von den Schwarzen, Roten oder Grünen die Rede ist, weiß man, um wen es sich dabei handelt. Nun hat auch der Begriff „Buntheit“ Eingang in den politischen Diskurs gefunden. Er symbolisiert das Zusammenleben der einheimischen Bevölkerung mit zugewanderten Ethnien aus fremden Kulturkreisen und das Mit- und Nebeneinander einer multikulturellen Gesellschaft. Aber bewirkt die sozialpolitisch verstandene Buntheit bei den Deutschen tatsächlich die von den Verfechtern des Gesellschaftsmodells erhoffte Freudenstimmung? Die Ergebnisse einer vom Münchner IMAS – Institut durchgeführte demoskopische Nachschau widerlegen eine solche Annahme sehr deutlich.

Nur 13 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten infolge der Zuwanderung „bunter und schöner“ geworden ist. Eine mit 33 Prozent ungleich größere Gruppe hat das bedrückende Gefühl, dass die deutsche Lebensweise dadurch immer mehr verdrängt wird.

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