Die Europäer aus Sicht der Deutschen


Verbundenheit der VölkerIMAS-Report Nr.3 / Mai 2015

ZUSAMMENRÜCKEN MIT WENIG FAMILIENGEFÜHL – Das Internationale Geschehen beeinflusst nicht nur die Wirtschaftslage und das soziale Wohlbefinden im eigenen Land, sondern auch die mentalen Beziehungen zu den anderen Staaten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von IMAS – international hervor, die sich mit der Einschätzung der EU – Mitglieder durch die Deutschen beschäftigte.

Die zentralen Befunde aus der Repräsentativbefragung von 2000 Bundesbürgern lauten:

  • Die Deutschen tendieren in der krisenreichen Gegenwart zu einem engeren Zusammenrücken mit nahezu allen anderen europäischen Nationen;
  • Frankreich steht am höchsten in Kurs;
  • Im Öffentlichen Bewusstsein hat sich eine besonders starke Aufwertung der Nachbarländer vollzogen;
  • Trotz erhöhter Bereitschaft zur internationalen Zusammenarbeit ist von einem europäischen Familiengefühl und der Überzeugung einer gemeinsamen Identität mit anderen Ländern einstweilen wenig zu spüren. Der Eindruck einer Wesensähnlichkeit beschränkt sich auf die Bewohner sehr weniger Partnerländer und macht kaum Fortschritte.
  • Russland und Ukraine besitzen bei den Deutschen gleichrangig geringe Sympathien. Das Verhältnis zu Russland ist jedoch gespalten: Einerseits ist das Verlangen nach enger Zusammenarbeit mit Russland stark gesunken, auf der anderen Seite verfügt dieses Land bei den Deutschen über eine sehr hohen Stellenwert als Absatzmarkt…

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