Dresden: die verkannten Signale


Protestmarsch

IMAS Report Nr. 1/ Jan. 2015

Montagsproteste sind eher ein Ausdruck der Sorge als von Fremdenhass.
Die soziale Wirklichkeit sieht bisweilen erheblich anders aus, als es in der politischen oder medialen Deutung den Anschein hat. Das erweist sich mit ungewöhnlicher Klarheit am Beispiel der Dresdner Montagsdemonstrationen gegen die Islamisierung Europas, die ungeachtet ihrer Friedfertigkeit vielfach als Demokratie gefährdend eingestuft werden.
Welche Verbreitung die Woche für Woche in Dresden manifestierten Denkmuster in der Bevölkerung besitzen, geht aus den Ergebnisse einer Umfrage von IMAS – international hervor.

  • Personen, die im Umfeld vieler Zuwanderer leben, fühlen sich (im Verhältnis von
    14:26 Prozent) an ihrem Wohnort deutlich weniger wohl als solche, die nur wenige Fremde um sich haben.
  • Genau ein Drittel der Bevölkerung bekennt sich zur Meinung: „Die Zuwanderung verdrängt immer mehr die deutsche Lebensweise.“

Im letztgenannten Befund liegt sehr wahrscheinlich eine wesentliche Erklärung für den Erfolg der PEDIGA-Bewegung und den großen Zulauf zu ihren Aktionen, die im Grunde eher Frohnleichnamsprozessionen als Protestmärschen gleichen…

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